Grünliberale Rheinfelden

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Nein zu diesem Projekt Kaiserstrasse und Ja zum Referendum
new Die Grünliberale Ortspartei (GLP) hat schon mit ihrem Rückweisungsantrag anlässlich der letzten Gemeindeversammlung auf ihre Bedenken betreffend der geplanten Sanierung und Neugestaltung der Kaiserstrasse hingewiesen. Nach dem Zustandekommen des entsprechenden Referendums, welches von mehr als 1`200 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger unterzeichnet wurde, fühlen wir uns in unserer Haltung darin bestärkt. Dass wir mit unserer Meinung, dass dieses Projekt den verkehrlichen- und vorab sicherheitstechnischen Ansprüchen nicht genügt, als einzige Ortspartei dastehen, stört uns dabei wenig. Auch wenn sich die etablierten Parteien, FDP, SVP, CVP und SP beinahe vorbehaltlos hinter dieses Projekt stellen, so bleiben für uns vier strittige Problempunkte bestehen. 1. Es ist für die GLP nicht nachvollziehbar, weshalb die Rampen beim Ochsen ersatzlos entfernt werden soll. Dienen sie doch den Seh- und Gehbehinderten und älteren Menschen als sichere Querung. 2. Dass Busse künftig nicht mehr in geschützten Haltebuchten anhalten sollen ist für uns unerklärlich. Haltebuchten verhindern Rückstaus und machen das queren der Strasse nach dem wegfahren der Busse für Passagiere sicherer, da die Sichtweite für alle Verkehrsteilnehmende zunimmt. 3. Nach dem verlassen des Coop- Kreisel Richtung Augarten, können Autos wieder auf Tempo 50 erhöhen. Diese Geschwindigkeit haben sie auf der Höhe des Schulhauses „Schützenmatt“ erreicht. Dabei wird den Schülerinnen und Schülern suggeriert, dass sie auf dem neuen Mittelstreifen sicheren Zwischenhalt finden. Dort befinden sie sich jedoch auf einem Mehrzweckstreifen, der auch von Autos und LKW befahren werden kann und teilweise auch muss. Diesen Zustand finden wir mehr als nur gefährlich. 4. Die verkehrlichen- und vorab sicherheitstechnischen Voraussetzung werden unseres Erachtens durch den Minikreisel beim COOP nicht erfüllt. Bedingt durch den zu kleinen Radius sind die vier Ein- und Ausfahrten in den Kreisel viel zu nahe beieinander. Dies führt zu unübersichtlichem Stopp and Go bei den Ein- und Ausfahrten. Die Standorte der zwei sich unmittelbar vor und nach dem Kreisel befindlichen Fussgängerstreifen erachtet die GLP als gefährlich, da die Aufmerksamkeit der Automobilisten mit den Situationen rund um und im Kreisel schon angespannt genug ist. Das sicher queren der Fussgänger ist für uns jedoch zentral. Auch müssen sich die Velos die enge Kreiselfahrbahn mit Bussen, Lastwagen und Autos teilen, was wir als gefährlich betrachten. Zudem kommt eine Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) zum Schluss, dass bei Kreisel mit einem Aussendurchmesser kleiner als 24m die Zahl der Unfälle zugenommen habe. Der geplante Minikreisel weist lediglich einen Durchmesser von 22m auf! Dies sind alles Gründe, welche die GLP veranlasst sie zu bitten, diesem Referendum zum Durchbruch zu verhelfen. Denn nur mit einer Annahme des Referendums tragen sie dazu bei, dass neue, bessere und vorab sichere Lösungen realisiert werden können.
Roland Agustoni, Grossrat und Präsident der GLP- Ortspartei Rheinfelden.



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